Materialwirtschaft

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor für alle Betriebsgrößen.

Materialwirtschaft kurz MaWi - Der Erfolgsfaktor Nr. 1

Materialwirtschaft und GeschäftsprozesseZiel der Materialwirtschaft ist es, die Vorgänge abzudecken, die zur Materialbedarfsplanung, Materialbeschaffung, Bestandsführung, Rechnungsprüfung

und Materialbewertung notwendig sind. Der Funktionsumfang des Systems im einzelnen:

Materialdisposition

Für die Materialdisposition schafft das System mit dem Einkaufs- und Lagerverwaltungssystems die Grundbedingungen für die Materialdisposition.

 Die verbrauchsgesteuerte Materialdisposition stützt sich auf Verbrauchsdaten, um Beschaffungsvorschläge nach Bestellpunkten oder auf der Basis von Prognosen zu ermitteln. Zusätzlicher Bedarf wird in Form von Bestellanforderungen erfaßt und dem zuständigen Einkaufsbereich zugeordnet. Dabei werden Bestellmengen ermittelt und eine ausreichende Lieferbereitschaft sichergestellt.

Einkauf und Beschaffung

Für den Einkauf ist eine Vielfalt von Funktionen vorgesehen, die die anfallenden Arbeiten vom Erzeugen der Bestellanforderung bis hin zum Drucken der Bestellungen vorteilhaft gestalten. Das Hinzufügen einer Bestellung erfolgt aufgrund der vorhandenen Daten weitgehend maschinell, wie bei der Zuordnung von Positionen zu Rahmenverträgen. Das System stellt Ihnen dazu Informationen zur Lieferantenbeurteilung und Lieferantenauswahl zur Verfügung, zum Volumen für ein Material bzw. einen Lieferanten sowie zur Überwachung der Bestelltätigkeit.
Auskunftsfunktionen sorgen für Transparenz der einzelnen Vorgänge. Sie sind jederzeit gut über Bestände und Verfügbarkeit in zeitlicher und räumlicher Hinsicht informiert und haben Lieferanteninformationen, Bestellentwicklung, Liefertermine und Bestellbestände immer im Blick.

Bestandsführung

Bestandsverändernde Vorgänge, wie Wareneingänge, Rücklieferungen, geplante Bestandsführung und ungeplante Entnahmen, Umlagerungen, Reservierungen und Bestandskorrekturen, werden durch Funktionen der Bestandsführung abgebildet. Durch die Echtzeit-Erfassung, -Prüfung und -Korrektur der Warenbewegungen wird größtmögliche Aktualität bei geringstmöglicher Fehlerquote erreicht. Dies ist eine entscheidende Voraussetzung für eine korrekte Materialdisposition.

Wareneingang

Beim Wareneingang werden alle relevanten Daten der Bestellung vorgeschlagen. Unter- oder Überlieferungen werden im System verwaltet. Jede Materialbewegung bewirkt die Fortschreibung der Mengen. Die Fortschreibung der Werte erfolgt über die automatische Kontenfindung.

Lagerverwaltung

Mit der Lagerverwaltung können Sie komplexe Lagerstrukturen definieren und verwalten. Die Strukturen können aus unterschiedlichen Teillägern bestehen, wie z.B. Hochregallager, Blocklager usw. Sie lassen sich als chaotisch organisierte und auch als Festplatzläger verwalten. Über Strategien bietet das System Vorschläge an, wo die Ware eingelagert, woher entnommen oder kommissioniert werden soll.

Rechnungsprüfung

In der Rechnungsprüfung ist die Integration besonders deutlich erkennbar. Informationen aus Materialstamm, Bestellung und Wareneingang sind bereits vorhanden. Im Idealfall gibt der Benutzer nur den Rechnungsendbetrag für die Positionen der Bestellung ein. Bei Übereinstimmung mit den vorgeplanten Werten werden alle Buchungen durchgeführt und zur Zahlung freigegeben. Das Überschreiten vorgegebener Toleranzen, z.B. für Menge, Preis und Liefertermin, führt zur Zahlungssperre der Eingangsrechnung.

Das Standardsystem der Materialwirtschaft deckt mit seinem Leistungsumfang gängige Praxisanforderungen ab. In die Entwicklung sind Erfahrungen und Anregungen von Anwendern eingeflossen. Die internationale Einsatzfähigkeit ist gegeben.

Durch die integrierte Verwendung bei der Vertriebsabwicklung und der Produktionsplanung wird die Materialwirtschaft zur zentralen Komponente der ZAREMBA-ERP.